Internet Trends für KMUs

Für kleine und mittelständische Unternehmen wird das Internet immer wichtiger – dies ist an sich nichts Neues. Doch kommen einige der Internet-Trends bei KMUs langsamer an, als es den Unternehmen gut tut. Diesen Nachholbedarf gilt es für diejenigen, die wettbewerbsfähig sind, zukünftig auszuräumen. Denn die Neuerungen schaffen mehr Zeit fürs Kerngeschäft, bieten enorme Wettbewerbsvorteile und machen das Internet-Marketing deutlich effektiver. Um diese Lücken zu schließen, stellen wir die wichtigsten Trends für KMUs vor. 

Wie können kleine und mittelständische Unternehmen durch das sogenannte Cloud Computing Zeit und Geld sparen?

Cloud Computing bedeutet das Auslagern von Daten auf Server, die häufig sicherer sind als die bisher genutzten hauseigenen Systeme. Durch die geschützte Bereitstellung der Daten im Internet ist es möglich, von verschiedenen Standorten aus auf sie zuzugreifen – und das in der Regel mit den unterschiedlichsten Geräten. So werden Mitarbeiter in die Lage versetzt, per Smartphone oder Tablet unterwegs Informationen abzurufen und für die Erfüllung ihrer Aufgaben nutzbar zu machen. Wichtig ist allerdings, vor der Entscheidung für eine Implementierung von Cloud Computing den Nutzen und die Risiken gegeneinander aufzuwiegen.

Wie erhalten KMUs durch E-Billing einen Wettbewerbsvorteil?

Automatisierter Rechnungsversand übers Internet hilft nicht nur, Kosten für den Versand einzusparen. Die Rechnungserstellung per Hand ist außerdem ein nicht zu unterschätzender Zeitfaktor, den man durch E-Billing einsparen kann. Hinzu kommt, dass die Verwendung von E-Billing für große Unternehmen zum Auswahlkriterium für mögliche Kooperationen mit KMUs geworden ist. Hier sind kleine und mittelständische Unternehmen gut beraten, die Bereitstellung von E-Billing als Wettbewerbsvorteil zu nutzen.

Wie können KMUs die vermehrte Verwendung von mobilen Geräten für sich nutzbar machen?

Der Trend geht immer mehr zur Internetnutzung auf mobilen Endgeräten wie Smartphone und Tablet. Der Begriff „Responsive Design“ ist in diesem Zusammenhang viel diskutiert worden. Hierbei geht es darum, dass Webseiten je nach Endgerät so angezeigt werden, dass sie übersichtlich ist. Fakt ist jedoch, dass User von Seiten abspringen, die auf ihren Geräten nicht „responsive“ dargestellt werden. Die vermehrte Nutzung der mobilen Endgeräte hat aber auch zur Folge, dass auch die Webseiten für stationäre Geräte von einer Gestaltung profitieren, die an das responsive Design erinnert. Für die User ist dies nämlich eine zunehmend vertraute Art des Seitenaufbaus. Ein weiterer Vorteil des „Responsive Designs“ ist das verbesserte Ranking bei Google. Denn für die Suchmaschine ist dies längst Teil des Auswertungsalgorithmus geworden.

Warum sollten KMUs den Video-Kanal YouTube ins Online-Marketing integrieren?

Wer als kleines oder mittelständisches Unternehmen für seine Website Online-Marketing macht, steht vor der Herausforderung, die richtigen Kanäle auf ansprechende Weise zu nutzen. Nur dann erfolgt der gewünschte Effekt der Konvertierung von Aufmerksamkeit in Klicks und Käufe. Die Sichtbarkeit auf YouTube gilt mittlerweile als nicht zu unterschätzender Faktor im Online-Marketing. Denn nach Google ist YouTube die zweitgrößte Suchmaschine im Netz – mit steigender Tendenz. Neben Filmen und Clips sind dort vor allem auch Imagefilme und Erklärvideos zu finden. YouTube wird auch auf mobilen Endgeräten viel genutzt und bietet auf diese Weise ebenfalls einen Zugang zum Endkunden.

Der Text „Internet Trends für KMUs“ ist zuerst auf dem Blog von ReachLocal Deutschland erschienen.

Viviana Plasil

Viviana ist für das gesamte Spektrum der Kommunikation und des Marketing in Europa verantwortlich. Hier schreibt sie gern über allgemeine Themen im Marketing oder künftige Trends in der Kommunikation. Wichtig ist es ihr dabei immer, die Perspektive der kleinen und mittelständische Unternehmen im Blick zu haben. Persönlich reist sie gern und hat ein Faible für alles Mediterrane.

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